Unsere Taucher

In unseren Reihen befinden sich zwei Einsatztaucher, Höfelsauer Wolfgang und Spreitzer Manuel. Diese beiden Kameraden gehören der Tauchgruppe Braunau an, die ein Teil des Stützpunkts 4 ist.

Der Stützpunkt 4

Die Feuerwehrtaucher sind eine „Sondereinheit“ des Katastrophenhilfsdienstes (KHD). Es gibt in Oberösterreich insgesamt 6 Taucherstützpunkte diese bestehen aus mehreren Tauchgruppen.

Der Tauchstützpunk 4 besteht aus den Tauchgruppen Braunau, Mondsee, Vöcklabruck und Wayregg. Das Einsatzgebiet des Stützpunkt 4 umfasst zwei Bezirke, den Bez. Vöcklabruck und Bez. Braunau.

In diesem Einsatzgebiet befinden sich zahlreiche Seen und Flüsse diese wären:

Bezirk Braunau:

  • Inn
  • Mattig
  • Salzach
  • Badesee Gundholling
  • Badesee Wildenau
  • Seengebiet Höllerersee
  • Ibmersee
  • Holzöstersee

Bezirk Vöcklabruck:

  • Attersee
  • Mondsee
  • Irrsee
  • Ager
  • Traun

Aufgaben der Taucher in Oberösterreich

Feuerwehrtaucher sind für alle Einsätze zuständig, die im Wasser und im Speziellen unter Wasser zu bewältigen sind. Diese sind unteranderem die Bergung von versunkenen Fahrzeugen und Geräten sowie die Suche nach verunglückten Bootsfahrern, Schwimmern und Tauchern ebenfalls werden Taucher auch bei der Evakuierung von Hochwasser betroffenen Gebäuden eingesetzt. Diese Einsätze können oft  mehrere Wochen oder Monate dauern, da meistens die Angabe der Unglücksstelle sehr ungenau ist und vor allem die Suche nach Vermissten Personen auf großen Seen sehr mühe voll ist.

Zum Unterschied zum Fun- Sporttaucher, kann sich der Feuerwehrtaucher weder Zeit noch Gewässer für den Einsatztauchgang aussuchen.

Das heißt: bei Minusgraden, bei Nacht, Wind und Wetter in Verschmutzten Gewässern, oder in gefährlichen Strömungen sind die Einsatztaucher der Feuerwehr im Einsatz.

Ausbildung

Die Ausbildung zum Feuerwehrtaucher ist sehr Zeitaufwendig und beginnt in der Tauchgruppe, diese dauert ca. 2 Jahre und besteht aus Theorie und Praxis. Dabei Erlernt der Tauchanwärter den Umgang mit den Gerätschaften und das verhalten Unterwasser sowie das Vermeiden bzw. beheben von Technischen gebrechen Unterwasser und die Berechnung von Tauchgängen.  Danach muss der Tauchanwärter die sogenannte Selektionierung bestehen, erst nach bestandener Aufnahme Prüfung wird der Tauchanwärter zum Taucherlehrgang der Landesfeuerwehrschule zugelassen. Der Lehrgang findet in Weyregg am Attersee statt wo die Landesfeuerwehrschule ein eigenes Ausbildungsgelände besitzt.

Dieser dauert wiederum sechs Tage in denen der Tauchanwärter sein bisheriges erlerntes Wissen und Fertigkeiten zeigen kann, und den Umgang mit dem verschiedensten Unterwasserarbeitsgeräte üben kann. Am letzten Tag muss der Tauchanwärter eine schriftliche und Praktische Prüfung Ablegt. Nach bestandener Prüfung muss sich der Taucheranwärter noch einen besonderen Aufnahme ritual unterziehen und sich den Segen und die Erlaubnis des Neptuns holen. Nach dessen Erlaubnis und Segen ist der Anwärter ein geprüfter Einsatztaucher.

Ausrüstung

Für die Bewältigung unserer Einsatzaufgaben stehen uns die modernsten Geräte für die Suche sowie die Bergung von Personen, Autos, Kleinfluggeräte und Gegenstände oder Arbeiten Unterwasser zur Verfügung. Diese Wären unteranderem Unterwasser Kommunikation, ein hochauflösendes Side Scan Sonar, ein Unterwasser Roboter, eine Schleppkamera und diverse Arbeitsgeräte wie Schneidbrenner, Hebe Ballons, Druckluft Kettensägen, Druckluft Bohrer, um nur ein Teil zu nennen. Diese Gerätschaften sind auf die verschiedenen Tauchgruppen aufgeteilt.

Tauchvideos

Weiterführende links:

Feuerwehrtaucher Braunau Stützpunkt 4

http://taucher.ffbraunau.at/

http://www.ff-taucher.com